Jod ist ein essenzielles Spurenelement und unverzichtbarer Baustein der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Die Böden in Deutschland sind jodarm; ob die Zufuhr ausreicht, hängt unter anderem vom Verzehr von Jodsalz, Fisch und Milchprodukten ab.
Wirkmechanismus
Jod wird über den Natrium-Iodid-Symporter (NIS) in die Schilddrüse aufgenommen und dort in Thyreoglobulin eingebaut. Die Dejodasen (selenabhängig) wandeln T4 in das aktive T3 um. Schilddrüsenhormone steuern Grundumsatz, Wärmeproduktion und Entwicklung.
Dosierung in der Studienlage
Die Angaben beschreiben die in den ausgewerteten Studien verwendeten Dosierungen. Sie sind keine Einnahmeempfehlung.
Zugelassene EU-Health-Claims
- Jod trägt zu einer normalen Funktion der Schilddrüse bei (VO 432/2012)
- Jod trägt zur normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen bei (VO 432/2012)
- Jod trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei (VO 432/2012)
- Jod trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei (VO 432/2012)
Wechselwirkungen
| Mit | Stärke | Beschreibung |
|---|---|---|
| Schilddrüsenmedikamente | schwer | Kann die Hormon-Einstellung verändern — nur in ärztlicher Abstimmung |
| Selen | leicht | Selen und Jod sind beide an der normalen Schilddrüsenfunktion beteiligt |
Sicherheit
Gegenanzeigen
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
- Hashimoto/Autoimmunthyreoiditis (nur ärztlich)
Mögliche Nebenwirkungen
- Überdosierung kann die Schilddrüse stören (Über- oder Unterfunktion)
Studien
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Medizinischer Hinweis: Diese Inhalte dienen der Information und ersetzen keinen Arztbesuch. Konsultiere vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer einen medizinischen Fachexperten.