Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff und an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt. Laut Auswertungen von NHANES-Daten erreicht ein erheblicher Teil der US-Bevölkerung die empfohlene Zufuhr aus der Nahrung nicht. Citrat und Bisglycinat gelten als die am besten bioverfügbaren Formen.
Wirkmechanismus
Magnesium ist Cofaktor für ATP-Produktion (Energie), Muskelrelaxation, Nervenfunktion und DNA-Reparatur. Es reguliert den Calcium-Kanal in Nervenzellen und stabilisiert die Zellmembran. Als Cofaktor der Na⁺/K⁺-ATPase ist es zentral für das Elektrolytgleichgewicht.
Dosierung in der Studienlage
Die Angaben beschreiben die in den ausgewerteten Studien verwendeten Dosierungen. Sie sind keine Einnahmeempfehlung.
Zugelassene EU-Health-Claims
- Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei (VO 432/2012)
- Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei (VO 432/2012)
- Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei (VO 432/2012)
- Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei (VO 432/2012)
- Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei (VO 432/2012)
Wechselwirkungen
| Mit | Stärke | Beschreibung |
|---|---|---|
| Calcium | moderat | Hohe Calcium-Dosen konkurrieren um Absorption — zeitversetzt einnehmen |
| Antibiotika (Tetracycline) | schwer | Magnesium reduziert Antibiotika-Absorption — 2 Stunden Abstand halten |
Sicherheit
Gegenanzeigen
- Niereninsuffizienz
- AV-Block (Herzerkrankung)
Mögliche Nebenwirkungen
- Durchfall bei hohen Dosen (besonders Oxid/Citrat)
- Übelkeit
Studien
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Medizinischer Hinweis: Diese Inhalte dienen der Information und ersetzen keinen Arztbesuch. Konsultiere vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer einen medizinischen Fachexperten.