Vitamin K2

Vitamin K2 (Menachinon) ist die tierische/bakterielle Form des Vitamin K. Die MK-7-Form hat eine deutlich längere Halbwertszeit als MK-4 und wird bevorzugt supplementiert. Vitamin K ist ein Cofaktor der γ-Glutamylcarboxylase.

KategorieVitamin

Wirkmechanismus

Vitamin K aktiviert durch Carboxylierung die Proteine Osteocalcin (Knochenmineralisierung) und Matrix-GLA-Protein. Ohne Vitamin K bleiben diese Proteine inaktiv (ucOC, ucMGP).

Dosierung in der Studienlage

Dosis in Studien100 – 200 μg MK-7 täglich
ObergrenzeKeine offizielle Obergrenze; Studien meist bis 360 μg/Tag
EinnahmezeitMorgens
Einnehmen mitFettreicher Mahlzeit (fettlöslich); oft mit Vitamin D3 kombiniert

Die Angaben beschreiben die in den ausgewerteten Studien verwendeten Dosierungen. Sie sind keine Einnahmeempfehlung.

Zugelassene EU-Health-Claims

  • Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei (VO 432/2012)
  • Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei (VO 432/2012)

Wechselwirkungen

MitStärkeBeschreibung
Vitamin D3leichtBeide Vitamine tragen zur Erhaltung normaler Knochen bei (zugelassene Aussagen, VO 432/2012)
Blutverdünner (Vitamin-K-Antagonisten)schwerVitamin K antagonisiert die Wirkung — nur nach ärztlicher Rücksprache

Sicherheit

Gegenanzeigen

  • Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten (Marcumar, Warfarin) — Rücksprache mit Arzt zwingend

Mögliche Nebenwirkungen

  • In den ausgewerteten Studien gut verträglich; Nebenwirkungen bei üblichen Dosen wurden nicht berichtet

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Medizinischer Hinweis: Diese Inhalte dienen der Information und ersetzen keinen Arztbesuch. Konsultiere vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer einen medizinischen Fachexperten.