Vitamin K2 (Menachinon) ist die tierische/bakterielle Form des Vitamin K. Die MK-7-Form hat eine deutlich längere Halbwertszeit als MK-4 und wird bevorzugt supplementiert. Vitamin K ist ein Cofaktor der γ-Glutamylcarboxylase.
Wirkmechanismus
Vitamin K aktiviert durch Carboxylierung die Proteine Osteocalcin (Knochenmineralisierung) und Matrix-GLA-Protein. Ohne Vitamin K bleiben diese Proteine inaktiv (ucOC, ucMGP).
Dosierung in der Studienlage
Die Angaben beschreiben die in den ausgewerteten Studien verwendeten Dosierungen. Sie sind keine Einnahmeempfehlung.
Zugelassene EU-Health-Claims
- Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei (VO 432/2012)
- Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei (VO 432/2012)
Wechselwirkungen
| Mit | Stärke | Beschreibung |
|---|---|---|
| Vitamin D3 | leicht | Beide Vitamine tragen zur Erhaltung normaler Knochen bei (zugelassene Aussagen, VO 432/2012) |
| Blutverdünner (Vitamin-K-Antagonisten) | schwer | Vitamin K antagonisiert die Wirkung — nur nach ärztlicher Rücksprache |
Sicherheit
Gegenanzeigen
- Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten (Marcumar, Warfarin) — Rücksprache mit Arzt zwingend
Mögliche Nebenwirkungen
- In den ausgewerteten Studien gut verträglich; Nebenwirkungen bei üblichen Dosen wurden nicht berichtet
Studien
Produkte: Passende Präparate zu diesem Wirkstoff findest du auf unserer Produktseite (Anzeige).
Medizinischer Hinweis: Diese Inhalte dienen der Information und ersetzen keinen Arztbesuch. Konsultiere vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer einen medizinischen Fachexperten.