Zink ist ein essenzielles Spurenelement und Bestandteil von über 300 Metalloenzymen. Es ist an der Immunfunktion, Wundheilung, DNA-Synthese und Zellteilung beteiligt. Picolinat und Bisglycinat gelten als die am besten bioverfügbaren Formen.
Wirkmechanismus
Zink reguliert die Genexpression über Zinkfinger-Proteine, aktiviert T-Lymphozyten (Immunzellen) und ist Cofaktor der Superoxid-Dismutase (SOD, antioxidativer Schutz). Es hemmt die Replikation von Rhinoviren in Nasenschleimhaut-Zellen.
Dosierung in der Studienlage
Die Angaben beschreiben die in den ausgewerteten Studien verwendeten Dosierungen. Sie sind keine Einnahmeempfehlung.
Zugelassene EU-Health-Claims
- Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei (VO 432/2012)
- Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut bei (VO 432/2012)
- Zink trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen (VO 432/2012)
- Zink trägt zur Erhaltung normaler Haare bei (VO 432/2012)
- Zink trägt zu einem normalen Testosteronspiegel im Blut bei (VO 432/2012)
Wechselwirkungen
| Mit | Stärke | Beschreibung |
|---|---|---|
| Kupfer | moderat | Hohe Zink-Dosen (>40mg/Tag) verdrängen Kupfer — Supplemente mit Cu + Zn kombinieren |
| Antibiotika (Chinolone, Tetracycline) | schwer | Zink reduziert Antibiotika-Absorption — 2 Stunden Abstand einhalten |
Sicherheit
Gegenanzeigen
- Kupfermangel (Zink konkurriert um Absorption)
- Schwere Nierenerkrankung
Mögliche Nebenwirkungen
- Übelkeit (besonders auf leerem Magen)
- Metallischer Geschmack
- bei Langzeitnutzung >50mg: Kupfermangel
Studien
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Medizinischer Hinweis: Diese Inhalte dienen der Information und ersetzen keinen Arztbesuch. Konsultiere vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer einen medizinischen Fachexperten.